Das braune Gesocks hält sich hartnäckig

Leider müssen wir noch ein weiteres Bier trinken. Das 2. Huhn wurde leider vom Nachbarshund gepackt und somit reduziert sich die Anzahl der noch verbleibenden Federviecher auf 1. Der Nachbarshund hat sich durch einen Drahtzaun geworfen, also er ist so oft gegen einen massiven Drahtzaun gesprungen, dass dieser nachgegeben hat und dann hat er sich das Huhn geschnappt. Dabei hat sogar der Hund sich die Pfote so stark verletzt, dass er mehrere Tage nicht gehen konnte. So bekloppt können Viecher manchmal sein. die Nachbarn haben uns allerdings freundlicherweise Bescheid gesagt und uns die Kosten für den Erwerb der beiden Tiere erstattet.

Da der Kampf gegen das braune Gesocks leider nicht so angelaufen ist, wie wir uns das gewünscht hätten (dafür ist die Legeleistung hervorragend gewesen 1 Ei /d), haben wir uns dazu entschieden, neben ein paar neuen Hühnern auch ein paar Laufenten mit ins Boot zu holen. Diese haben ja bekanntlich etwas mehr Appetit auf Schnecken.

Ansonsten geht alles seinen Gang und wir haben mal Erfolge und mal müssen wir wieder feststellen, dass etwas nicht geklappt hat. Der verloren geglaubte Rucola hat sich erholt und sprießt nun aus voller Kraft, dafür haben sich ein paar Wühlmäuse daran gemacht, die Kartoffeln mal genauer unter die Lupe zu nehmen, wo wir nun ein paar Verluste hinnehmen müssen. Die vor einem Monat noch stiftgroßen Tomaten sprießen mittlerweile in einem Tempo, dass wir mit dem Ausgeizen und festbinden nicht mehr nachkommen. Wir haben Anfang April 2 Setzlinge gekauft, welche mittlerweile größer sind als wir – mit weit über 50 Tomaten dran. Außerdem erfolgreich zeigt sich die Zucchini-Pflanze, Spitzkohl und Gurke haben wir auch bereits geerntet. Heute neu eingesetzt haben wir wieder mal Salat – der geht ja bekanntlich immer. Die Aussaaten von vor 1,5 Wochen haben leider nicht so gefruchtet, ich hatte unter anderem ein paar Möhren, Mangold und Radieschen gesäet. Vielleicht ist da aktuell nicht das passende Wetter dafür. Dafür haben wir wiederum sehr schöne Gurkenpflanzen (Sorte Tanja) selbst gezogen, welche sich prächtig entwickeln.

So langsam würden wir uns über ein paar sonnige Tage freuen, damit man sich mal wieder ans Unkraut jäten und aufräumen geben kann. So far – wir bleiben dran und berichten.